Design wie aus der Natur zitiert, abgerundet und manchmal bauchig, liegt im Trend. Auch der Waschtisch darf schwungvoll geformt sein.

© Soenne, Aachen

Weiche Linie ist Trumpf

Der Natur abgeguckt, die auch kaum rechte Winkel kennt: Organisch gerundet, weich statt eckig ist vielfach das neue Einrichtungs-Design. Sofas laden zum Versinken ein, statt mit straffer Polsterung das Sitzen zu reglementieren. Auch im Bad zitieren Designer Muschelform und Vorbilder aus der Pflanzenwelt. Das bauchige Oval kehrt ins Bad zurück. Das Becken kommt als Bottich, selbst die rechteckige Regenbrause PuraVida von Hansgrohe verblüfft mit angenehmen Radien und konvex geschwungener Ober- und Unterseite.

Das Auge genießt natürliche Formen

Natürliche, weiche Formen sind willkommen, denn nirgendwo begegnen wir Technik und Funktion so schutzlos wie im Bad. Kein Wunder, dass dem jahrelangen Vordringen der kubusartigen Waschbecken ein runder Kontrapunkt entgegengesetzt wurde: mit Wannen wie der von Axor Massaud mit asymmetrischer Gestalt, weitläufig an eine Muschel erinnernd. Oder der Armatur Hansgrohe PuraVida, die sich organisch über das abgerundete Becken in die Höhe reckt. Auch das Bad von  Patricia Urquiola, entworfen für die Kollektion Axor Urquiola, lässt den Kubismus weit hinter sich und setzt in vielen Details auf „weiches“ Design.

Bilder
  • Schwungvolle Formen sind auch bei Sesseln gefragt.
  • Organisch geformtes Becken, Armatur mit sanfter Linie.
  • Die Wanne mit schwungvoller Silhouette.
  • Ein Accessoire wie ein Handschmeichler: Porzellandose im rund geschliffenen Design.
  • Natürlich: Armatur am passend gerundeten Becken.
  • Die Designerin Patricia Urquiola mischte bei ihrer Armatur eckige und weiche Formen.
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